Q1-Musikkurs besucht Konzerte in Konzerthäusern des Ruhrgebietes
Am 9. Oktober ging es für den Musik-Kurs der Q1 in das Annelise Brost Musikforum nach Bochum. Hier durfte er bereits vormittags bei der Orchesterprobe der Bochumer Sinfoniker einen Vorgeschmack auf das bevorstehende Konzert am Abend bekommen. Auf dem Programm standen drei Stücke, die Ouvertüre ,,Egmont‘‘ von Ludwig van Beethoven, ,,Die Lieder und Tänze des Todes‘‘ von Modest Mussorgksy und ,,Also sprach Zarathustra‘‘ von Richard Strauss.
Nach einer langen Busfahrt endlich angekommen im Musikforum wurden wir mit Headsets verkabelt, um die Informationen von der Musikvermittlerin des Hauses, die uns per Kopfhörer mitgeteilt wurden, auch während der Probe hören zu können. Während der Probe aber auch während des Konzerts, galt nämlich absolute Ruhe im Zuschauerraum. Das Konzert wurde vom WDR aufgenommen, weshalb ausdrücklich drum gebeten wurde, still zu sein. Nach der erlebten halbstündigen Probe am Vormittag wurden wir noch hinter die Kulissen des Musikforums geführt. Das Annelise Brost Forum ist nämlich um eine alte entweihte Kirche herum gebaut worden, diese befindet sich mitten in der Bochumer Innenstadt. In der Kirche selbst ist das Foyer, der Konzertsaal befindet sich allerdings im Anbau, der erst 2016 fertig gestellt wurde. Der Saal sticht durch seine unglaubliche Akustik heraus. Zudem befinden sich Sitzplätze auch hinter dem Orchester, sodass man auch von dort ein tolles Hörerlebnis bekommt und sehr nah am Geschehen ist. Uns wurde klar, wie viel Arbeit und Aufwand hinter einem einzigen Konzertabend steckt. Sehr viele Personen wirken auch hinter den Kulissen mit, um den Besuchern einen tollen Abend zu ermöglichen. Insgesamt zeigte das Konzert ,wie schön klassische instrumentale Musik, unterstützt mit klassischem Gesang sein kann.
Laura Padzurek, Q1
Am Donnerstag, den 13. November 2025, machte unser Musikkurs aus der Q1 einen weiteren Ausflug, dieses Mal ging's ins Dortmunder Konzerthaus. Nach der Fahrt mit dem Zug bis zum Dortmunder Hauptbahnhof ging es für uns direkt weiter zum Konzertsaal, wo wir das Programm "free Bruckner" des Berliner Stegreif Orchesters erleben durften. Das Besondere an diesem Orchester ist, dass die Musikerinnen und Musiker ohne Noten spielen und sich während des Konzerts frei bewegen. Dadurch wirkt alles spontaner und viel lebendiger, als man es aus klassischen Konzerten kennt. Besonders beeindruckend fanden viele von uns die freien Improvisationen, bei denen man gemerkt hat, wie gut das Ensemble aufeinander hört und miteinander nonverbal kommuniziert. Auch die Atmosphäre im Saal war außergewöhnlich. Das Konzerthaus hatte den Raum durch einen Vorhang verkleinert, sodass wir näher an den Musikerinnen und Musikern saßen und das Ganze viel persönlicher wirkte. Die Lichttechnik hat die Stimmung zusätzlich verstärkt und dem Konzert einen sehr besonderen und fast schon intimen Charakter gegeben.Für unseren Kurs war es spannend zu sehen, wie modern und offen klassische Musik präsentiert werden kann. Der Abend hat uns gezeigt, dass klassische Werke, wie die von Bruckner, nicht nur in traditionellen Formen funktionieren, sondern auch ganz neu interpretiert werden können.Der Ausflug war für uns eine besondere Erfahrung und eine schöne Abwechslung zum normalen Schulalltag.
Zara Ellili, Q1



