Unser Erasmus Projekt nach Bussum – spannend, lehrreich und unvergesslich!
Gemeinsam mit Frau Rettberg und Herrn Glaßmann ging es für 23 Kinder der 7. Klassen für eine Woche nach Bussum in den Niederlanden. Die Partnerschule, das St. Vitus College, liegt in einem ruhigen Wohngebiet mit einem kleinen Park und vielen Sportstätten. Schon bei der Anreise waren wir voller Vorfreude. Wir wollten mehr über Umweltschutz lernen, Kinder in unserem Alter kennenlernen, eine neue Kultur entdecken und natürlich unser Englisch verbessern.
Tag 1 – Kennenlernen, Fahrradfahren und Forschen
Am ersten Tag standen das Kennenlernen der niederländischen Schülerinnen und Schüler und lustige Aktivitäten auf dem Programm. Anfangs waren wir etwas aufgeregt, doch schnell merkten wir, dass die anderen genauso neugierig waren wie wir.
Danach ging es in gemischten Gruppen auf Fahrradtour. Das Wetter war schön – auch wenn es ziemlich kalt war – und wir erkundeten die Umgebung rund um die Schule. Unterwegs nahmen wir Boden- und Wasserproben, die wir später im Chemielabor analysieren sollten.
Am Nachmittag durften wir dann wie richtige Wissenschaftler arbeiten. Im Chemielabor untersuchten wir die Proben und erhielten spannende Ergebnisse. Wir lernten viel darüber, wie sauber oder wie verschmutzt die Umgebung ist und welche Bedingungen wichtig sind, wenn man sich die Frage stellt „Wo könnte unser „Haus der Zukunft“ gebaut werden?“
Tag 2 – Amsterdam: Regen, Wind und echtes Abenteuer
Der Amsterdam-Tag war ein echtes Abenteuer – aber nicht nur wegen des Wetters. In Amsterdam hat es den ganzen Tag geregnet, und es war kalt, nass und windig. Unsere Jacken waren durchnässt, unsere Schuhe auch, aber wir hielten durch und machten alles wie geplant.
Wieder arbeiteten wir in gemischten Gruppen. Ein Teil des Programms war eine Bootstour, bei der wir Müll aus den Grachten fischten. In fünf kleinen Booten sammelten wir Plastik, Dosen und anderen Abfall. Trotz Regen machte es Spaß, und wir merkten, wie wichtig es ist, die Umwelt zu schützen – besonders in einer so schönen Stadt wie Amsterdam.
Anschließend machten wir eine Stadtrallye, bei der wir viele historische Orte erkundeten. Wir sahen z.B die berühmten Grachten, viele hübsche, alte Häuser, interessante Kirchen und Plätze.
Nach dieser Aktion kam das Highlight des Tages: das Pfannkuchen-Boot. Dort konnten wir uns aufwärmen, trocknen und richtig lecker essen. Die warmen Pfannkuchen waren perfekt nach dem kalten Vormittag, und wir hatten endlich wieder Energie und gute Laune.
Tag 3 – Ein Tag an einer niederländischen Schule
Am Donnerstag durften wir die niederländischen Schülerinnen und Schüler in ihrem Unterricht begleiten. Wir erlebten Mathe, Englisch, Holländisch, Sportunterricht und Erdkunde. Es war spannend zu sehen, wie ähnlich und gleichzeitig wie anders Schule in einem anderen Land sein kann. Wir haben gelernt, … (Stichworte: Unterrichtssprache, Arbeitsweisen, Unterschiede im Schulalltag)
Am Nachmittag arbeiteten wir gemeinsam an Vlogs über unsere Reise. Diese sollen beim Tag der offenen Tür präsentiert werden, sodass wir unsere Erlebnisse mit anderen teilen können.
Am Ende der Woche – voller Eindrücke zurück nach Hause
Insgesamt haben wir viel über die niederländische Kultur gelernt. Wir sahen neue Orte, hörten eine andere Sprache und nutzten viele Gelegenheiten, unser Englisch anzuwenden – beim Einkaufen, beim Fragen nach dem Weg oder im Gespräch mit unseren Austauschpartnern. Die Menschen waren freundlich, offen und hilfsbereit, sodass wir uns willkommen fühlten.
Die Koffer gepackt und mit vielen neuen Erkenntnissen haben wir gelernt:
• Gemeinschaft ist wichtig.
• Man schafft mehr, als man denkt.
• Umweltschutz geht uns alle etwas an.
• Andere Kulturen sind spannend und bereichernd.
• Englisch sprechen macht Mut und stärkt das Selbstvertrauen.
Diese Fahrt hat uns gezeigt, dass Lernen nicht nur im Klassenzimmer passiert, sondern überall dort, wo wir neugierig sind, zusammenhalten und Neues entdecken.
Emma Nicoli



