Kurz vor den Weihnachtsferien ging es für den Musikkurs der Q1 noch einmal auf einen spannenden Ausflug.

In Frau Windhoffs Heimatort Schwelm war der Orgelbauer Friedrich Tzschöckel in der Evangelischen Christuskirche zu Besuch, um die große Orgel vor Weihnachten noch einmal auf Vordermann zu bringen. Dadurch bot sich für uns die einmalige Gelegenheit, eine Orgel aus nächster Nähe betrachten zu können. Wir haben uns die Orgel allerdings nicht nur von außen angeschaut, sondern sind sogar als gesamter Kurs in ihr Inneres hineingestiegen. So konnten wir alles noch viel besser erkennen und den komplexen Aufbau des Instrumentes besser verstehen. Die Schwelmer Orgel erstreckt sich mit knapp 5000 Pfeifen über drei Ebenen. Wer schwindelfrei war, durfte eine Leiter nach oben klettern, um auch von oben einen Blick in das Innere der Orgel und die unzähligen kleinen und großen Pfeifen unterschiedlicher Bauart zu werfen.

Erstaunlich war, über welche Bandbreite an unterschiedlich großen Pfeifen und Tönen sich das Repertoire eines einzigen Instruments erstrecken kann. Nicht umsonst wird sie auch als „Königin der Instrumente“ bezeichnet. 

Außerdem sind die spanischen Trompeten bei dieser Orgel etwas ganz Besonderes, da sie nicht nur optisch nach vorne hervortreten, sondern auch zum einzigartigen Klang dieser Orgel beitragen, die zu den größten Instrumenten in der weiteren Umgebung gehört . Nach dem Ausflug wurde uns allen bewusst, wie viel präzise Arbeit hinter einer einzelnen Orgel steckt und inwiefern dieser Beruf ein gutes Gehör, Geduld und Feingefühl erfordert.


Laura Pazurek Q1

 

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